Neue Version des Smart-City-Protokolls mit DALI-D4i-TALQ-Zhaga-Profilen erhöht Interoperabilität weiter
TALQ veröffentlicht Version 2.7.0 seines Schnittstellenstandards
Die enge Zusammenarbeit mit DALI und Zhaga und die Einführung abgestimmter, standardisierter Profile spiegeln unser Engagement wider, den Wettbewerb für intelligente Außenbeleuchtung zu fördern.”
PISCATAWAY, NJ, UNITED STATES, February 27, 2026 /EINPresswire.com/ -- Das TALQ Konsortium hat die Version 2.7.0 seines Smart-City-Protokolls, ein globaler Schnittstellenstandard für Smart-City-Gerätenetzwerke, veröffentlicht. Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Protokolls stellt sicher, dass es laufend an die sich verändernden Marktanforderungen angepasst wird. Die neue Version 2.7.0 ist, dank drei wichtiger Neuerungen, ein großer Schritt vorwärts auf dem Weg zu standardisierter Kompatibilität von intelligenter Straßenbeleuchtung und Smart-City-Infrastruktur. Das zentrale Highlight ist die Integration von DALI-D4i-Funktionalitäten, die in enger Zusammenarbeit mit der DALI Alliance und dem Zhaga Konsortium entwickelt wurden. Die beiden weiteren Updates stärken die Konsistenz innerhalb des bestehenden ‚Beleuchtungsprofils‘ und erhöhen über herstellerdefinierte Ereignisse die Flexibilität von Anbietern. Wie bisher ist die neueste TALQ-Spezifikation (sowohl das Datenmodell als auch die OpenAPI-Definitionen) öffentlich und kostenlos über GitHub verfügbar.— Simon Dunkely, Secretary General, TALQ Consotrium
Die Analyse und Priorisierung des Feedbacks von Städten, Versorgungsunternehmen, Mitgliedern, Partnern und anderen Smart-City-Experten zur Verbesserung des Protokolls ist seit Gründung des Konsortiums ein fortlaufender Prozess. Im Laufe der letzten Monate hat TALQ mehrere neue Funktionen hinzugefügt und einige kleinere Korrekturen am Protokollstandard vorgenommen, um dessen Einsatz weiter zu verbessern und zu vereinfachen. Die TALQ-Spezifikation Version 2.7.0 wurde Ende Februar 2026 offiziell veröffentlicht.
Höhere Datentransparenz und Angleichung der Standards für interoperable Außenbeleuchtungslösungen
Die Zusammenarbeit und enge Abstimmung zwischen der DALI Alliance, dem Zhaga Konsortium und dem TALQ Konsortium ermöglicht die Vereinheitlichung der internationalen Standards und unterstützt einen konsistenten, transparenten sowie zuverlässigen Datenaustausch in komplexen Systemintegrationen verschiedener Anbieter in Straßenbeleuchtungsnetzen. Die neue Version bindet die beiden neuen Profile ‚DALI D4i Luminaire TALQ Zhaga Profile‘ und ‚DALI D4i Sensors TALQ Zhaga Profile‘ ein. Alle in diesen Profilen definierten Funktionen sind für Anbieter bindend.
Dank des umfassenden, standardisierten Funktionsumfang reduzieren die neuen Profile die Variabilität bei der Implementierung und stellen sicher, dass zertifizierte Produkte einen klar definierten Funktionsumfang bieten. Der bindende Ansatz stärkt die Interoperabilität, indem er ein vorhersehbares Systemverhalten in Multi-Anbieter-Lösungen gewährleistet und damit mehr Verlässlichkeit für Hersteller, Systemintegratoren, Versorgungsunternehmen und Städte schafft. Die Integration von DALI D4i führt die explizit definierten, quellenspezifischen Attribute für DALI-Geräte in das TALQ-Datenmodell ein. Mit der eindeutigen Einordnung der aus DALI-gewonnenen Daten verbessert die Version 2.7.0 die semantische Klarheit und gewährleistet eine konsistente Interpretation von Geräteinformationen über verschiedene Systeme hinweg, die unterschiedliche Technologien enthalten können.
Nachjustierte Anforderungen im Beleuchtungsprofil
Darüber hinaus stärkt Version 2.7.0 die Konsistenz innerhalb des bestehenden Beleuchtungsprofils. Die Funktionen ‚Lamp Actuator‘ und ‚Lamp Monitor‘ sind künftig für alle Gateways, die das TALQ-Beleuchtungsprofil implementieren, zwingend erforderlich. Damit werden die Anforderungen an Gateways an die bereits für die zentrale Verwaltungssoftware (CMS) festgelegten Anforderungen angeglichen. Bislang war eine Zertifizierung von Gateways mit nur einer der beiden Funktionen auch möglich.
Das Beleuchtungsprofil-Update gewährleistet so ab sofort eine vollständige Implementierung der wesentlichen Beleuchtungssteuerungs- und Überwachungsfunktionen und stärkt damit die Zuverlässigkeit und funktionale Konsistenz von TALQ-zertifizierten Systemen.
Erhöhte Flexibilität durch herstellerdefinierte Ereignisse
Die neue Version 2.7.0 erweitert auch die Flexibilität für Hersteller, indem sie herstellerdefinierte Ereignisse einführt und damit den bereits etablierten Ansatz für Herstellerattribute fortsetzt. Diese Verbesserung ermöglicht es Anbietern, ihre Systemfunktionen zu beliebig zu erweitern und trotzdem vollständig mit dem standardisierten TALQ-Framework kompatibel zu bleiben.
„Mit der Version 2.7.0 setzen wir unsere Mission fort, skalierbare, zukunftssichere und interoperable Smart-City-Ökosysteme zu ermöglichen. Die enge Zusammenarbeit mit DALI und Zhaga und die Einführung abgestimmter, standardisierter Profile spiegeln unser Engagement wider, die Fragmentierung zu verringern und den Wettbewerb für intelligente Außenbeleuchtung innerhalb der Branche zu fördern“, fasst Simon Dunkley, Generalsekretär des TALQ Konsortiums, die Veröffentlichung des neuen Protokolls zusammen.
Städte können die Abhängigkeit von einzelnen Anbietern vermeiden, indem sie in öffentlichen Ausschreibungen TALQ-zertifizierte Systeme vorschreiben. So können sie sich bei der Überwachung und Steuerung einzelner Geräte in Smart-City-Ökosystemen auf die Interoperabilität der Daten verlassen.
Das TALQ Smart City Protocol Version 2.7.0 steht Softwareentwicklern über GitHub frei zum Download zur Verfügung.
Eva Jubitz
TALQ Consortium
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